Bildung und Erziehung im Strukturwandel – der Name der Forschungsabteilung ist Programm, denn das Bildungs- und Erziehungssystem befindet sich in einem doppelten Strukturwandel, der eine externe und eine interne Dimension hat:

Die Qualifikationen, die das Bildungs- und Erziehungssystem erzeugen soll, sind nicht statisch, sondern müssen im Laufe des Lebens immer wieder neu thematisiert werden. Das Themenfeld der Forschungsabteilung „Bildung und Erziehung im Strukturwandel“ (BEST) umfasst daher die gesamte Kette lebenslangen Lernens: vor- und außerschulische Bildung, Erziehung und Betreuung für Kinder und Jugendliche sowie die allgemeine, berufliche und akademische Bildung bis hin zur Weiterbildung und zu innerbetrieblichen Bildungsprozessen. Dabei will BEST vor allem den internen Strukturwandel erforschen und begleiten sowie neue Impulse geben, wobei der externe Strukturwandel als Rahmenbedingung wahrgenommen und beobachtet wird.
Bezogen auf den internen Strukturwandel des Bildungs- und Erziehungssystems geht BEST geht davon aus, dass Qualität und Effizienz verbessert werden können durch

In die Diskussion um das Bildungs- und Erziehungssystem bringt BEST einen sozialwissenschaftlichen Forschungsansatz ein, der in einen interdisziplinären Zusammenhang gestellt wird. Daher wird – je nach Themenfeld – die Kooperation insbesondere mit der Regionalforschung sowie mit bildungswissenschaftlichen und sozialpädagogischen Disziplinen gesucht. Darüber hinaus legt BEST großen Wert auf den Praxis-Transfer von Forschungsergebnissen und auf die Zusammenarbeit mit Akteuren aus Politik, Verwaltung, Verbänden und den unterschiedlichen Bildungsinstitutionen.
Angesichts der Breite des potenziellen Themenspektrums setzt BEST inhaltliche Schwerpunkte, wobei es möglich und gewünscht ist, dass im Zeitverlauf neue Themenfelder erschlossen werden, die im Kontext des doppelten Strukturwandels von Bedeutung sind. Zu den Themenfeldern, die aktuell und in den nächsten Jahren im Mittelpunkt stehen, gehören insbesondere