Qualitätskriterien für duale Studiengänge

Sirikit Krone / Monique Ratermann-Busse

 

  • Gestaltungs- und Regelungsvielfalt im Angebot dualer Studiengänge führt in zunehmendem Maße zu Intransparenz, Beliebigkeit und mangelnder Kontrollierbarkeit dieser Studienform.
  • Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit zur Entwicklung verbindlicher und bundesweit einheitlich geltender Mindeststandards dualer Studienkonzepte.
  • Dem Aufbau verbindlicher Gremienstrukturen, wie z.B. die Einrichtung von Beiräten, basierend auf Kooperationsverträgen zwischen allen beteiligten Akteuren, kommt hierbei ein zentraler Stellenwert zu.
  • Die Entwicklung gemeinsamer Curricula und verbindlicher Studienpläne zur Optimierung der Verknüpfung von Theorie- und Praxisphasen an verschiedenen Lernorten, insbesondere in Abstimmung zwischen Betrieb und Hochschule, ist für die Qualitätssicherung im dualen Studium wesentlich.
  • Die Situation der Studierenden hinsichtlich vertraglicher Regelungen zur Anerkennung von Lernleistungen, zur Abstimmung von Lerninhalten und -zeiten, sowie betrieblicher Regelungen zu Ausbildungsbedingungen, Übernahme und Weiterqualifizierung muss verbessert werden.