Das Institut Arbeit und Qualifikation IAQ

Das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) wurde zum 1. Januar 2007 als eigenständige wissenschaftliche Einrichtung in der Fakultät für Gesellschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen gegründet. Das IAQ setzt die Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung des Instituts Arbeit und Technik (IAT) fort, das Ende 2006 aufgelöst wurde.

Die Aufgabe des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) ist die interdisziplinäre und international vergleichende sozialwissenschaftliche Forschung insbesondere auf den Gebieten Beschäftigung, Sozialsysteme und Qualifikation. Kennzeichnend für das Forschungsprofil des IAQ ist die Kombination von grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung sowie die Einbindung in zahlreiche internationale Forschungsnetzwerke. Das gemeinsame Forschungsinteresse des IAQ liegt zum einen darin, wissenschaftliche Beiträge zur nachhaltigen Gestaltung von Arbeit und Bildung zu leisten. Dabei werden unter Nachhaltigkeit die Entwicklung und der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit aller Gruppen im gesamten Lebensverlauf verstanden. Zum anderen wird das Spannungsverhältnis zwischen wirtschaftlicher Effizienz und sozialer Ausgestaltung von Arbeit und Bildung analysiert und nach einer sinnvollen Balance gefragt.

Folgende Forschungsschwerpunkte sind in Abteilungen des Instituts, an dessen Spitze Prof. Dr. Gerhard Bosch steht, überführt:

Arbeitsmarkt - Integration - Mobilität [Info ] (Leitung: PD. Dr. Martin Brussig),

Arbeitszeit und Arbeitsorganisation [Info ] (Leitung: Dr. habil. Thomas Haipeter),

Bildung und Erziehung im Strukturwandel [Info ] (Leitung: PD Dr. Sybille Stöbe-Blossey) und

Flexibilität und Sicherheit [Info ] (Leitung: Dr. Claudia Weinkopf).

Die Verlagerung an die Universität Duisburg-Essen ermöglicht nicht nur die Weiterführung der Forschungsarbeiten, die Einbindung in den Forschungsverbund der Hochschule bringt auch neue Impulse für die Weiterentwicklung der eigenen Stärken und Kompetenzen. Wissenschaftler der UDE werden dem Vorstand des IAQ angehören und so die Integration der Einrichtung voranbringen. Gemeinsame Forschungsprojekte sind in Vorbereitung.

Daneben bestehen momentan zwei Forschungsgruppen zu IAQ-forschungsnahen Themen an der Fakultät, die den Austausch von Erfahrung und die Einbindung in die Universität fördern und stärken.

Darüber hinaus wirkt das IAQ am Profilschwerpunkt "Wandel von Gegenwartsgesellschaften" mit.

IAQ-Flyer